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Alles drehte sich um den Schwindel
HENNIG ARZNEIMITTEL verleiht Wissenschaftspreis und bildet 400 Ärzte fort
Das siebte HENNIG-Symposium war ein voller Erfolg! Die Firma HENNIG ARZNEIMITTEL freut sich sehr darüber, dass rund 400 Mediziner aus ganz Deutschland ihren Kongress zum Thema Schwindel und Gleichgewichtsstörungen besucht haben.
An der Universität Heidelberg herrschte am 14. November 2008 ein emsiges Treiben. Hunderte Menschen durchquerten das Foyer des Hörsaalzentrums der Chemischen Institute, unterhielten sich angeregt und schauten sich neugierig um. Ein eigentlich völlig normales Bild an der Universität. Doch an diesem Freitag war etwas anders: Die Menschen, die dort durch die Gänge liefen, waren keine Studenten. Es waren die rund 400 Teilnehmer des 7. HENNIG-Symposiums, das an diesem Freitagmorgen feierlich eröffnet wurde.
Praktisch lernen - bei auserlesenen Kursen

- Die Referenten des HENNIG-Symposiums sowie ein Großteil der am Kongress Beteiligten. Foto: Petra Pflanz
Schon vor der offiziellen Eröffnung des Medizin-Kongresses wurden - wie Kenner es vom HENNIG-Symposium gewohnt sind - vormittags Kurse angeboten. Zu diesen Seminaren können sich die Ärzte immer jeweils im Vorfeld der Tagung anmelden. Einer der Gründe, warum HENNIG ARZNEIMITTEL bei jedem Symposium sehr darauf bedacht ist, verschiedene Experten für diese praktischen Schulungen zu gewinnen, ist das hohe Ansehen, das die Kurse bei den Medizinern genießen. Das weiß auch Prof. Dr. Wolfgang Stoll aus eigener Erfahrung: "Es ist immer wieder erstaunlich, wie beliebt die Kurse sind. Obwohl ich in meinen Vorträgen teilweise die gleichen Inhalte behandle, sind viele der Mediziner sehr dankbar, wenn man ihnen zusätzlich einen Kurs anbietet". Grund dafür sind sicherlich die praxisnahen Übungen sowie die Möglichkeit, Fragen im kleineren Kreis stellen zu können. Themen der Kurse in 2008 waren beispielsweise "Tonaudiometrie, Vertäubung", "Apparative Vestibularisdiagnostik" oder "Apparative Rehabilitation bei Gleichgewichtsstörungen".
Lehrreich und außergewöhnlich: das Vortragsprogramm

- Sehr erfreulich und spannend: Astronaut Thomas Reiter konnte für einen Vortrag zum Thema "Gleichgewicht in der Schwerelosigkeit" gewonnen werden. Foto: Petra Pflanz
Am Nachmittag dieses Symposiumsfreitags, genauer gesagt um 14:00 Uhr, eröffnete Dr. med. Kai Schleenhain, Geschäftsleitender Gesellschafter der Firma HENNIG ARZNEIMITTEL, das 7. HENNIG SYMPOSIUM mit einigen persönlichen Worten an das Publikum. Auch der Tagungsleiter Prof. Dr. Peter Plinkert, Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Heidelberg, hieß die Mediziner im Hörsaal willkommen. Nachdem Dr. Wolfgang Baumann, Leiter der Medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung von HENNIG ARZNEIMITTEL, die Kongressteilnehmer ebenfalls begrüßt und auf das Symposium eingestimmt hatte, ging es mit dem Vortragsprogramm los. Sieben Vorträgen lauschten die Ärzte an diesem Nachmittag - und hatten natürlich nach jeder Ausführung die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen.
Der Höhepunkt des Symposiumsfreitags war sicherlich der Auftritt des Astronauten Thomas Reiter, der das "Gleichgewicht in der Schwerelosigkeit" näher beleuchtete. Alle Teilnehmer zeigten sich sichtlich beeindruckt von den Bildern, die Reiter an diesem Nachmittag vorführte: Videos von seinen Einsätzen im All, der Blick auf unseren Planeten aus einer ganz anderen Perspektive und einiges mehr gab es dabei zu sehen. Besonders befremdlich wirkte die in Bildern festgehaltene Schwerelosigkeit. Dem aus Funk und Fernsehen bekannten Astronauten gelang es spielend, den kompletten Hörsaal in seinen Bann zu ziehen, während er darüber schwärmte, wie sich die Wahrnehmung des Raums verändert, sobald man aufgrund der Schwerelosigkeit das Gefühl für oben und unten verliert. Auch der Tagungsleiter Prof. Dr. Peter Plinkert war sehr begeistert von Reiters Auftritt und bedankte sich ausdrücklich bei der Firma HENNIG ARZNEIMITTEL, dass sie einen solchen Referenten für das Symposium gewinnen konnten.
HENNIG vergibt Wissenschaftspreis: 10.000 Euro
Die Preisträger des HENNIG-Vertigo-Preises. Linkes Bild: Prof. Dr. Christoph Helmchen mit Prof. Wolfgang Stoll. Rechtes Bild: Dr. med. Kai Schleenhain, Prof. Wolfgang Stoll und Dr. rer. nat. Dietmar Basta. Fotos: Petra Pflanz
Am Samstag ging es um 08:30 Uhr mit den ersten Vorträgen los. Am Vormittag erwarteten die Besucher acht Beiträge zu verschiedenen spannenden medizinischen Themen, bevor es um 13:30 Uhr zum zweiten Höhepunkt des Kongresses kam: Die Verleihung des HENNIG-Vertigo-Preises.
Die Firma HENNIG ARZNEIMITTEL verleiht seit dem Jahre 2002 einen Wissenschaftspreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist. In diesem Jahr konnten sich gleich zwei Mediziner über den HENNIG-Vertigo-Preis freuen: Der Neurologe Prof. Helmchen aus Lübeck wurde für seine richtungsweisenden Arbeiten zur Funktion und Untersuchung der Gleichgewichtsorgane ausgezeichnet. Besonders seine neueren Arbeiten zur strukturellen Hirnplastizität nach peripheren Läsionen gelten als bahnbrechend und eröffnen neue Ansätze zur Rehabilitation von Patienten mit schweren Schädigungen der Gleichgewichtsorgane. Der Physiologe Dr. Basta aus Berlin erhielt den Preis für seine Arbeiten zur Methodik der so genannten vestibulär evozierten myogenen Potentiale (VEMP). Diese Funktionsdiagnostik ermöglicht die gesonderte Untersuchung bestimmter Teile der Gleichgewichtsorgane, den so genannten Otolithen, und könnte in Zukunft bei der Abklärung von Schwindelerkrankungen weiter an Bedeutung gewinnen.
Der Preis wurde feierlich übergeben von Prof. Wolfgang Stoll (Mitglied der Jury), dem Tagungsleiter Prof. Peter Plinkert sowie Dr. Wolfgang Baumann (Mitglied der Jury).
Nach den Festvorträgen der Preisträger folgten weitere sieben Fachvorträge zum Thema Schwindel und Gleichgewichtsstörungen - danach wurden die Teilnehmer verabschiedet. Damit ging auch das siebte HENNIG-Symposium zu Ende. Ein Wochenende, bei dem rund 400 Mediziner aus ganz Deutschland die Chance hatten, sich fortzubilden - nur ein kleiner Teil der Arbeit, die HENNIG ARZNEIMITTEL im Bereich Schwindel- und Gleichgewichtsforschung leistet.
Wir hoffen, jeden der Teilnehmer aus 2008 und noch viele weitere beim nächsten HENNIG-Symposium begrüßen zu können!
Sie möchten genaueres über das Symposium in Heidelberg wissen? Dann laden Sie sich das Programm als PDF herunter: Hier!
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